Die 7 größten Fehler beim Erstellen einer Website - Tierisch gute Websites

Die 7 größten Fehler beim Erstellen einer Website

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Deine Website und dann vor allem deine Homepage sind im Prinzip deine digitale Visitenkarten, die erste Anlaufstelle für Menschen, die dich noch nicht kennen. Gerade dann möchtest du mit Sicherheit einen guten Eindruck hinterlassen.

In diesem Artikel schreibe ich nicht unbedingt darüber, wie du deine Website mit Fotos auflockern solltest oder welche Tools und Software du verwenden solltest. Hier geht es um Dinge, die vielleicht nicht so offensichtlich, trotzdem aber unabdingbar sind.

Wenn du glaubst, dass Menschen diese Dinge einfach übersehen, liegst du falsch. An vielen grundlegenden Dingen wird oft Wert gelegt, auch wenn es einem nicht so bewusst ist.

Hier liste ich für dich mal ein paar dieser Fehler auf, die den Besucher davon abhalten könnten, sich weiter über dich und deine Leistungen zu informieren.

Du hast bereits eine Website, sie bringt aber nicht die vor dir gewünschten Erfolge?

Dann kann ich deine Website kostenlos evaluieren und gemeinsam mit dir optimieren!

1. Keine SSL-Verschlüsselung

Du kennst das doch? Du öffnest eine Website und oben links auf deinem Browser erscheint ein grünes geschlossenen Schloss.

Was hat es damit auf sich? Das heißt nichts anderes, als dass deine Daten sicher sind und verschlüsselt werden, wenn du Passwörter, Bankdaten oder deine Adresse übermittelst. Du erkennst das auch an dem https:// vor deiner Website-Adresse.

Du magst vielleicht sagen, dass niemand auf deiner Website seine Adresse hinterlassen muss, trotzdem ist diese Verschlüsselung wichtig. Warum? Sie erweckt Vertrauen in deine Seite. Sie ist sicher und somit auch die Daten der Besucher.

Zudem schadet es deinem Ranking auf Suchmaschinen, wenn deine Website nicht durch ein SSL-Zertifikat verschlüsselt ist. Bei den meisten Hosting-Anbietern (wie Ionos-1und1) ist für das erste Jahr schon ein SSL-Zertifikat mit deiner Domain inklusive. Du musst es nur mehr einrichten und aktivieren (2 Klicks).

Ein solches Zertifikat ist absolut unverzichtbar, wenn du Daten in irgendeiner Form (z. B. Newsletter) sammelst. Wenn du noch keines hast, dann hol das bitte gleich nach. Es ist erwiesen, dass Website-Besuchern im deutschsprachigen Raum die Sicherheit ungemein wichtig ist. Daher ist eine fehlende SSL-Verschlüsselung womöglich einer der größten Fehler, die man bei seiner Website überhaupt begehen kann.

2. Rechtliche Bestimmungen nicht eingehalten

Ein SSL-Zertifikat ist gut, und seit dem 25. Mai auch Pflicht. Es auch nocht andere Dinge, die laut der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) auf jeder Website ersichtlich sein müssen.

Das Ganze fängt schon damit an, dass ein Besucher der Nutzung von Cookies zustimmen muss. Ich persönlich finde das Ganze höchst übertrieben und lästig, wenn man bei jeder Website, die man besucht, diesen Hinweis „wegklicken“ muss. Nichts desto trotz ist dies eine rechtliche Bestimmung und muss eingehalten werden.

Weiters benötigst du ein rechtlich gültiges Impressum und eine Datenschutzerklärung. Hier gibt es im Internet Tonnen an Informationen, wie diese auszusehen haben und für Datenschutzerklärungen gibt es sogar Generatoren. Achte dabei nur darauf, dass alle relevanten Dinge vermerkt sind. Dies umfasst auch Links zu deinen Seiten bzw. Profilen in den Sozialen Medien. Auch diese müssen in deiner Datenschutzerklärung aufscheinen.

Solltest du diesbezüglich Fragen haben oder das Ganze einfach nur ein großes Fragezeichen für dich sein, kann ich dir gerne helfen.

3. Die Website ist nicht für das Handy optimiert

Früher waren Handys sehr groß, dann sind sie geschrumpft und jetzt wieder gewachsen. Warum? Dass man auf Smartphones auch was sieht – und was? Websites!

Seitdem ich „Tierisch gute Websites“ betreibe, gibt es eine Konstante. Der Hauptteil der Webseiten-Besucher findet bzw. besucht die Seiten auf dem Smartphone – nämlich ca. 70 % der Besucher. Die restlicher verteilen sich auf ca. 25 % Desktop/Laptop und 5 % Tablet.

Es ist daher ungemein wichtig, dass deine Website für das Smartphone optimiert ist! Die meisten Programme (WordPress, Jimdo usw.) bieten dir hervorragende Möglichkeiten, deine Website für mobile Geräte zu optimieren. Nutze sie auch! Die meisten Besucher werden deine Website über ein mobiles Gerät besuchen.

4. Kompliziertes Menü

Du findest diesen Punkt in beinahe jedem meiner Artikel oder meiner Ratgeber. Dein Besucher soll sich auf deinem „Schaufenster“, deiner Website, wohl fühlen und einfach dorthin gelangen, wohin er möchte, bzw. dorthin wo du ihn haben möchtest.

Eine komplizierte Navigation oder ein zu umfangreiches Menü verhindern dies. Das Menü sollte so wenige Punkte wie möglich (4-5 sind ausreichend) enthalten. So kann dein Besucher schnell und einfach zu den relevanten Informationen gelangen. Auch gilt wieder, dass das Menü bzw. die Navigation auch auf den Mobilgeräten funktionieren muss.

5. Nicht aktualisiert

Ein Website-Besucher erwartet, dass er auf deiner Seite aktuelle Informationen findet. Sollte der letzte Eintrag über z. B. einen Kurs, den du abhältst, 2 Jahre zurückliegen, ist nicht mal mehr ersichtlich, ob du überhaupt noch aktiv bist.

Deine Website ist Teil deiner Vermarktung. Und diese kostet einmal ein wenig Zeit. Dadurch ist deine Website eine „ewige Baustelle“. Du solltest sie regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Sei dies nun Veranstaltungen oder ein Blog – dieser eignet sich übrigens hervorragend dazu, deinen Besuchern immer neue Informationen zu geben – halte deine Website immer auf dem Laufenden.

Solltest du mit einen System wie WordPress arbeiten, muss die Seite auch immer wieder von einem technischen Standpunkt her gesehen aktualisiert werden. Es schadet also nie, regelmäßig einen Blick auf das „Backend“ der Website zu werfen.

6. Unübersichtliches Design

Es gehört eigentlich zum gesunden Menschenverstand, dass eine Website für den Besucher visuell attraktiv sein sollte.

Trotzdem findet man noch zahlreiche Websites, die vollgepackt mit zu vielen Bildern, zu bunt usw. sind. Woran liegt das wohl? Zunächst glaube ich, dass viele einfach nicht mit der Technik so richtig klar kommen und das Resultat sieht dann dementsprechend aus. Hey, das ist eigentlich kein Problem! Man kann einfach nicht alles können. Daher gibt es Menschen wie mich, die bei einem Problem mit der Website helfen können.

Der nächste Grund liegt vielleicht darin, dass man es einfach zu gut meint. Dies drückt sich ab und zu in der schönsten verschnörkelten Schrift aus, die man gerade finden kann. Schön mag sie sein, aber lesbar? Nicht immer.

Mein Tipps für das Design wäre es so einfach und geordnet wie möglich zu halten. Verwende maximal 2-3 Schriftarten und Farben und setzt diese gezielt ein, um Kontraste zu erzielen und wichtige Dinge hervorzuheben. Auch einiges an „Whitespace“ (weißen Hintergrund) ist empfehlenswert. Das sind wir Menschen aus Büchern, Zeitungen und Textverarbeitungsprogrammen gewöhnt. Zudem erzeugt auch dieser einen schönen Kontrast und ist neutral.

7. Lange Ladezeiten

Was hast du jetzt mit der Ladezeit deiner Website zu tun? Mehr als du vielleicht glaubst und ja, du kannst die Ladezeit positiv oder negativ beeinflussen.

Wieso ist aber eine schnelle Ladezeit so wichtig? Ganz einfach – du hast Statistiken zufolge ca. 3 Sekunden Zeit, um deinen Besucher zu begeistern. Beträgt die Ladezeit mehr als 3 oder vielleicht auch nur 2 Sekunden, ist die Gefahr groß, dass du deinen Besucher verlierst, ohne dass er sich deine Website überhaupt angesehen hat.

Dies gilt es nun zu verhindern. Doch wie kannst du diese beeinflussen? Zunächst wären da mal die Fotos. Fotos sind vor allem für dich als Tierprofi ungemein wichtig, doch du solltest darauf achten, dass die Fotos auf der Website komprimiert sind. Zu große Dateien verlangsamen die Ladezeit, daher sollte die Dateigröße so klein wie möglich gehalten werden.

Eine Slideshow gleich oben auf der Startseite sieht doch super aus, oder? Ich war früher auch ein Fan davon, doch mittlerweilen halte ich nicht mehr viel davon. Aus zwei Gründen: zunächst möchtest du deinen Besucher doch etwas mitteilen, ihn fesseln und begeistern. Mit Fotos alleine ist das nicht getan. Er ist doch nicht auf deiner Seite, um sich eine „Diashow“ anzusehen, er soll dich doch kontaktieren, einen deiner Kurse besuchen, auf deinen Newsletterverteiler kommen usw. Der zweite Grund ist die Ladezeit. Je nach dem verwendeten System kann diese ganz schön beeinträchtigt werden.

Doch bereits bevor du überhaupt mit deiner Website beginnst, kannst du die Ladezeit schon beeinflussen, nämlich mit der Wahl deines Systems. Baukästen wie Jimdo oder Wix sind im Allgemeinen wesentlich langsamer als eine Seite, die mit WordPress erstellt wird. Du solltest dir die Wahl deines Systems daher gut überlegen.

Wenn du dir diese Tipps zu Herzen nimmst, ist schon einiges geschafft.

Solltest du noch Fragen bezüglich deiner Website haben, kannst du gerne einen Termin mit mir vereinbaren!

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